Totenkopfhütte

Rasten - erholen - genießen

Totenkopfhütte-barrierefrei

PFÄLZERWALD VEREIN

MAIKAMMER

ALSTERWEILER

Vereinshütte am Totenkopf

In Gemeinschaft
ausspannen, schlemmen,
kommunizieren

Unsere  Vereinshütte verfügt über einen großen Innenraum, schön gelegene Außenplätze, eine moderne Küche und viele Parkmöglichkeiten. Sie liegt auf über 500 Metern Höhe im Pfälzerwald, direkt an verschiedenen Wanderwegen. Die Hütte wird seit 1966 ehrenamtlich von  unseren aktiven  Mitglieder bewirtschaftet. Aktuell ist sie wegen Corona mit einer etwas reduzierten Speisekarte am Wochenende und an den Feiertagen  geöffnet.

Für die Kinder gibt es einen Spielplatz und eine Kletterwand, für E-Biker eine kostenlose E-Tankstelle und für unsere kleinsten Gäste einen Wickeltisch.

Barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung

  • Gekennzeichneten Parkplätze für Menschen mit Behinderung.
  • Außenwege sind leicht begeh- und befahrbar.
  • Das Gebäude ist stufenlos zugänglich.
  • Alle für den Gast nutzbaren und erhobenen Räume und Einrichtungen sind ebenerdig zugänglich, einschließlich Toilette.

⇒ Urkunde geprüfte Barrierefreiheit ⇐

 

am Woch

Wasser marsch an der Totenkopfhütte!

Am Freitag, 09.04.2021, wurde die lang ersehnte Wasser- und Abwasserleitung zur Totenkopfhütte des Pfälzerwaldvereins Maikammer-Alsterweiler e. V. in Betrieb genommen.

Die Maßnahme konnte nur als Gemeinschaftsmaßnahme im Rahmen der Breitbandanbindung kostengünstig verwirklicht werden. Die Finanzierung der Kosten trägt der Pfälzerwaldverein Maikammer-Alsterweiler mit Unterstützung des Bezirksverbands Pfalz, der Ortsgemeinde Maikammer und den Verbandsgemeindewerken.

Bürgermeisterin Gabriele Flach führt in ihrer Ansprache aus: „Die einmalige Gelegenheit, die Totenkopfhütte im Rahmen der Breitbandanbindung kostengünstig auch an die öffentliche Wasserversorgung und die Abwasserbeseitigung anzuschließen, war ein Glücksfall für unsere Verbandsgemeinde. Die Hütte ist ein überaus beliebtes Ausflugsziel und gehört zu den touristischen Leuchttürmen der Region. Ich freue mich sehr, dass diese wichtige Infrastrukturmaßnahme, die auch den laufenden Betrieb der Hütte deutlich vereinfacht, gelungen ist. Mein Dank gilt insbesondere den Verantwortlichen des Pfälzerwaldvereines, der Ortsgemeinde Maikammer und unseren Verbandsgemeindewerken sowie allen, die am Gelingen dieser Gemeinschaftsleistung beteiligt waren.“

Ortsbürgermeister Karl Schäfer fügte hinzu: „Der Anschluss der Totenkopfhütte an die öffentliche Wasserversorgung und die Abwasserbeseitigung ist ein historisches Ereignis. Die Totenkopfhütte, die in diesem Jahr ihr 120-jähriges Bestehen begehen kann, ist eine der am stärksten angelaufenen Hütten im Pfälzerwald. Die Hütte ist ein ganz bedeutender Teil unserer touristischen Infrastruktur. Unsere Ortsgemeinde hat daher sehr gerne den Anschluss der Hütte an die Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung finanziell unterstützt. Als ehemaliger Vorsitzender des Pfälzerwald Vereins freue ich mich ganz besonders über diese Neuerung, die den Hüttenbetrieb wesentlich erleichtert“.

Die Totenkopfhütte wurde seit 1971 über den in knapp 1.300 m Entfernung und nur 7 m höher gelegenen Johannisbrunnen mit Wasser versorgt. In den letzten Jahren mussten einige Investitionen in die Sicherstellung der Trinkwasserqualität des Quellwassers getätigt werden. Auch war ein Rückgang der Schüttung zu verzeichnen. Da die Totenkopfhütte in das Breitband-Programm des Landkreises Südliche Weinstraße aufgenommen wurde, entstand die Überlegung, in diesem Zuge die Hütte an die öffentliche Wasserversorgung anzuschließen. Hierfür legte die Firma ein Angebot vor. Eine zusätzliche Verlegung einer Abwasserleitung wurde erst von der ausführenden Firma ausgeschlossen, allerdings wurde auf Nachfrage und Anregung der Genehmigungsbehörde eine technische Lösung gefunden. Alle Leitungen (Leerrohre für Breitband und Steuerkabel, Wasserleitung und Abwasserleitung) wurden in einem Arbeitsgang über eine Länge von ca. 3 km verlegt. Diese Arbeiten wurden Ende 2019 erledigt.

Auch für die Wasserdruckerhöhungsanlage, die im Bereich der Grillhütte St. Martin installiert ist, sowie der Abwasseranlage an der Totenkopfhütte wurden unterschiedliche technische Varianten diskutiert und sich für die am Ende wirtschaftlichste Lösung entschieden. Im Bereich der Grillhütte wurde die Druckerhöhung in einem Schaltschrank untergebracht, dadurch konnte ein größeres Bauwerk, wie eine Garage oder ein Schachtbauwerk vermieden werden.

An der Totenkopfhütte wurde die vorhandene Zuleitung der Hütte zur Abwassergrube, die bisher regelmäßig abgefahren werden musste, direkt an den neuen Schacht angeschlossen. Die außerhalb liegende Toilettenanlage wurde ebenfalls angeschlossen. In dem Schacht ist eine Zerkleinerungsanlage enthalten, die die im anfallenden Schmutzwasser vorkommenden Schmutzstoffe zerkleinert und dann die 3 km lange Leitung bis zur Grillhütte weiterschickt.

Die Leitungen und die Anlagen sind nun betriebsbereit, die Einbindung in das Prozessleitsystem der Werke wird in Kürze erfolgen. Damit ist die Totenkopfhütte sowohl wasser- , als auch abwassertechnisch an das öffentliche Netz angeschlossen. Die Kosten wurden im Vorfeld auf insgesamt ca. 240.000 Euro geschätzt. Die voraussichtliche Abrechnungssumme liegt bei ca. 220.000 Euro, sodass man sogar noch unter dem Ansatz bleiben konnte.

Text: Verbandsgemeindewerke Maikammer

Vielen Dank an unsere Mitglieder für die vielen schönen Bilder, mit denen wir unseren Gästen und Websitebesuchern einen kleinen Einblick in unsere Totenkopfhütte geben können. Schon viele Gäste verbrachten gemütliche Stunden, im Innen- wie im Außenbereich, auf dem Totenkopf. Wanderer machen ihre Rast und genießen die Köstlichkeiten unserer Küche und die Kinder tollen sich auf dem Spielplatz aus. Auch Veranstaltungen wie Seniorennachmittage richten wir für unsere Mitglieder gerne aus.

Wir freuen uns schon heute auf Ihren Besuch und wünschen Ihnen einen wunderschönen Aufenthalt in und um unserer Totenkopfhütte.

Historie

unserer Totenkopfhütte

1900-1901 Errichtung eines kleinen Steinhauses (Die Kosten trugen: 2/5 Ortsgemeinde Diedesfeld 3/5 Ortsgemeinde Maikammer) Die Bewirtung erfolgte durch die Waldhüter der Ortsgemeinden Diedesfeld und Maikammer im 7-Jahres-Turnus
1.Erweiterung des Steinhauses
1919 2. Erweiterung des Steinhauses
31.12.1960 01.01.1961 Brandschatzung: „Alkapone“ – Kimmel
1966 Diedesfeld verkauft nach langen Verhandlungen seinen Anteil am Steinhaus für 25 000,- DM an die Ortsgemeinde Maikammer.
1964 – 1966 Mit Aushandlung eines 50-jährigen Pachtvertrag übernimmt die Ortsgruppe des Pfälzerwald-Vereins Maikammer – Alsterweiler die Bewirtung der Hütte.
Umbau zum Totenkopfhaus
28.02.1964 Anmietung des Gebäudes von der Gemeinde Maikammer
01.12.1966 Fertigstellung der Trockenabortanlage (Eigenes Häuschen – östlich des Totenkopfhauses)
03.04.1967 Baugenehmigung zum Um- und Erweiterungsbau der Hütte(Großer Gastraum)
01.09.1967 Fertigstellung und Erweiterung des 1. Bauabschnittes
28.05.1968 Genehmigung der Gemeinde Diedesfeld für Kinderspielplatz
12.1969 Fertigstellung des 2. Bauabschnittes
19.12.1970 Erneuerung der Quellfassung des „Johannesbrunnen“
26.03.1971 Genehmigung zur Wassernetnahme aus dem Johannesbrunnen
16.06.1971 16.12 Uhr Erstes Wasser an der Hütte (Fertigstellung der Wasserleitung vom Johannesbrunnen zum Totenkopf – Höhenunterschied 7 m, Länge der Wasserleitung 1300 Meter.
30.10.1971 Tische und Bänke im Freien.
08.06.1972 Fertigstellung des Windfangs am Totenkopfhaus.
25.11.1972 Außenputz am Totenkop.f
15.01.1973 Beseitigung des 1. Frostschadens an der Wasserleitung aus dem Johannesbrunnen.
18.04.1973 Umstellung von Flaschengas auf Flüssiggas.
22.10.1979 Umstellung der Ölheizung auf Gasheizung. Indienststellung der Stromversorgung ( von der Hellerhütte ) 1. Licht um 10,35 Uhr
1994/1995 Erweiterungsbau (Garagen und Keller)
Bau der Regenwassernutzungsanlage
12.06.1995 Einbau Aufzug in die Küche
2008 Bau der Toilettenanlage im Haus
12.2013 – 01.2014 Umbau und Modernisierung der Küche und des Ausschankbereiches
27.01. 2017 Einbruch in die Hütte –  größerer Sachschaden
08.2017 Einbau einer Alarmanlage mit Vernebelung und Alarmierung über Telefon
04.2017 Erneuerung von Raupenschwinger und Kletterschaukel auf dem Spielplatz